Technik des D-Zero

Im folgenden einige Bemerkungen zur Technik des D-Zero

Technik des D-Zero

Design: Daniel Holman, Hersteller: Devoti Sailing,

Markteinführung 2014

D-Zero Rumpf:

Länge: 4,20 Meter

Breite: 1,42 Meter

Gewicht: 43 Kg

Gewicht segelfertig: ca. 61 Kg

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2-teiliger Carbonmast

Baum (Carbon), Baumlänge  1.42 m

 

D-Zero Yardstick:

Portsmouth Yardstick:  1040 (EN issued Feb 2015)

Vorläufige Yardstickzahl: 109 (hier fehlen aber noch die Erfahrungswerte!)

Zur Diskussion siehe HIER

Segel: 

North Sails One Design (Mylar)

Segelfläche: Graues Rigg : 8,1 qm, Blaues Rigg: 6,9 qm

Hardware: Harken

 

D-Zero ist eine Einheitsklasse

(Auszug aus den englischen Klassenregeln)

Das D-Zero ist eine sogenannte One-Design-Klasse. D.h. die Konstruktionsmerkmale von Rumpf und Rigg sind weitestgehend restriktiv vorgegeben. Änderungen dürfen vom Segler nur am laufenden Gut (Großschotführung, Streckerführung, Ausreitgurt) vorgenommen werden.

Achtung: Neue Bohrungen im Rumpf für Befestigungspunkte sind kategorisch ausgeschlossen <C.9.2.c) Additional blocks may be used …but can only be lashed to an existing fitting or fixing point;>“

Erlaubt ist ein sogenannter „J.C.“-Strap, deutsch vielleicht „Rückholgummi“ – wie man ihm von FINN kennt. Dieser stabilisiert das Segel auf dem Vorwindkurs, indem er den Baum nach vorne, zum Bug hin, zieht.

Neu ist der sogenannte „Gybing-Strop“ vielleicht „Halsen-Tampen“. Wie bei der Buhl-Halse zu erlernen, muss man bei der laserähnlichen Takelung auf dem Vorwindkurs das Boot kurz nach Luv krängen um dann durch rasches Aufstehen die Großschot am Baumende doppelt mit der Hand zu erreichen. Dann kann man das Segel mit Schwung schiften. Das geht nun mit dem „Gybing-Strop“ wesentlich komfortabler. Er ist max. 40 cm lang, max. 6mm im Durchmesser und am Baum am Vang (Niederholer) befestigt. Er darf aber nur während der Halse verwendet werden!

GER 126 ist mit einem im Baum laufenden Outhawl (Unterliekstrecker) versehen, dazu war nur eine Bohrung im Baum und die Fixierung einers Blockes anhand der vorhandenen Bohrungen nötig. So verschwindet derUnterliekstrecker im Baum (wie beim Finn). Auf dem Bild erkennt man auch die durchsichtige Hülle, die die Großschot parallel zum Baum führt.

 

Streckerführung D-Zero

D-Zero Outhaul im Baum