Regatta und Kursgestaltung beim DZero. Raumschots!

Regatta und Raumschots

Gedanken zu einem lustvollen Regattakurs. Regatta und Raumkurs in neuer Sicht.

Wer kennt sie nicht die ekelhaften Raumgänge platt vor dem Plastiklaken bei wenig Wind und großer Hitze. Der Neoprenanzug wird innen zum Aquarium. Die Sitzposition auf dem scharfen Schwert schmerzt. Mit lahmendem Arm den Baum nach vorne drückend kommt die Leetonne quälend langsam näher.

Wer kennt sie nicht die nervenaufreibenden Raumgänge bei 28 Knoten. Der Rumpf beginnt zu geigen, jedes Manöver verlangt 150 %. Anfänger in ihren Booten taumeln dir vor den Bug, stets kurz davor zu kentern. Und dann laufen die Boote, die die Raumtonne bereits gerundet haben auf Kollisionskurs in die Flotte, die noch auf raumem Kurs ist. Wäre es da nicht an der Zeit, sich jenseits von ISAF, DSV und anderen managementgeschwängerten Organisationen, Gedanken zu machen über Kurs und Betonnung mit dem Ziel, dem Segler reine Freude auf dem Wasser zu bereiten.

Reine Freude durch zwei ausgedehnte  Raumgänge, die uns dem Gate elegant gleitend näherbringen? Kurse, die bei Frank Bethwaite (Bethwaite, Hochleistungssegeln, Seiten 389 – 420) für Rümpfe wie den der D-Zero längst definitiv als die schnellsten Kurse beschrieben und aerodynamisch erläutert sind.

 

Vorschlag für eine neue Kursvariante

Da wäre nun hier mal ein Diskussionsvorschlag die gute alte Ablauftonne weiter Richtung Leetonnen (Gate)  zu verlegen, eine weitere Ablauftonne vor der Leetonne einzuführen und die Leetonne in ein Gate zu verwandeln. Das sähe dann etwa so aus:

 

Regatta und Raumkurs

Neuer Regattakurs für DZero

 

Zugegeben das würde für die Regattacrew Mehrarbeit bedeuten, andererseits würde sich dieser Kurs – was experimentell zu überprüfen wäre – möglichen Winddrehern gegenüber – als gewissermaßen stabiler erweisen. Und der Helmsman in seiner D-Zero könnte gleiten, gleiten, gleiten …

 

Das könnte man bei unserem DZero-Treffen im Mai auf dem Altmühlsee ja mal testen!

Für Verbesserungsvorschläge, Kritik oder auch vehemente Beleidigungen, die ja online leider mittlerweile zu deutschen Kultur geworden sind: efriedrich@wisseninform.de